Singapur & Dubai & München – 21.1.

5 Uhr – wiedermal früh aufstehen war angesagt. Aus dem Hotel ausgecheckt und am Flughafen angekommen verprassten wir noch sinnlos die letzten Singapurdollar für Süßigkeiten und Kaffee. Der Flug nach Dubai war angenehm und verlief reibungslos – bis auf einen vergessen iPod touch im Flieger.

Auch in Dubai haben wir noch Geld für unnötige Dinge ausgegeben. Wer weiß, wann wir jemals wieder in Dubai sind? Der Heimflug nach München war etwas ruppig und turbulent. Dafür wurden wir sehr nett am Flughafen empfangen – im Airbräu gab es anschließend auch gleich das erste deutsche Weißbier. Hiermit endete also unser Abenteuerurlaub. Thailand ist und bleibt ein wunderschönes Land das man bestens (auch ungeplant) mit dem Rucksack bereisen kann. Die letzten Wochen werden uns immer in guter Erinnerung bleiben… Danke Thailand!

Singapur – 20.1.

Um 7:00 Uhr standen wir auf um nach dem Frühstück in die Universal Studios aufzubrechen. Ein Shuttlebus direkt gegenüber von unserem Hotel brachte uns kostenlos auf die Insel Sentosa zu Universal.

Universal Studios Singapur

Das Highlight war die Achterbahn Transformers 3, sowie die Achterbahn Revenge of the mummy und Shrek 4D. Die kleinen Unviersal Studios kann man sicherlich nicht mit Amerika vergleichen, aber für umgerechnet etwas mehr als 40€ pro Person kann man hier einen spaßigen halben Tag verbringen.

Universal Studios

Transfomers 3

Nach einem ordentlichem Regenguss flüchteten wir in die Funan Digitalife Mall (von der ich mir leider viel mehr erwartet habe) und haben uns ein letztes abenteuerliches Abendessen besorgt. Ob es sich um eine Suppe gehandelt hat, oder um heisses Wasser zum Finger waschen weiß ich nicht. Ich habe es vorsichtshalber nach einem Probelöffel stehen lassen…

Essen Funan Digitalife Mall

Ein Tiger-Bier (0,33l) in einer Bar für umgerechnet fast 7€!!! war dann das Ende unseres letzten Abends in Singapur. Bereits um halb 10 lagen wir tief schlafend im Hotel…

Langkawi & Penang & Singapur – 19.1.

Mittags gegen 11:00 Uhr verabscheideten wir uns aus unserem Hotel in Langkawi und fuhren mit unserem Mietwagen zum Flughafen um ihn dort abzugeben. Wie ich erst vor Ort erfuhr, befindet sich die Leihfirma hinter dem Securitybereich, sodaß ich keine Chance hatte hinzugehen um das Auto abzugeben. Wir hatten noch eine Telefonnummer notiert, die ich dann mit der thailändischen SIM-Karte anrief. Glücklicherweise hat sich auch gleich jemand gemeldet und hat unser Auto vor dem Flughafen entgegen genommen. Die restliche Zeit verbrachten wir an diesem überschaulichen Flughafen im Starbucks, wo wir seit langer Zeit endlich wieder einen guten Kaffee, sowie WLAN for free bekamen.

Die Wartezeit bis zum Flug war also schnell überbrückt. Ein Direktflug nach Singapur war an diesem Tag leider für bezahlbares Geld nicht zu bekommen, sodaß wir nach 30 Minuten Flug noch in Penang zwischenlandeten ehe es von dort für ca. 1,5 Std nach Singapur ging. War allemal besser als eine 20 Stunden Busreise, welches die Alternative von Kho Lipe aus gewesen wäre.

Langkawi aus der Luft

In Singapur angekommen waren wir erstmal von der Sauberkeit der Stadt überrascht. Auch Hinweisschilder (die alle in die richtige Richtung zeigten!) und gute Auskünfte in gutem Englisch stellten einen krassen Kontrast zu Thailand und Langkawi dar. Unser Hotel war zentral gelegen, für Shoppingbegeisterte vermutlich die ideale Lage. So machten wir uns am Abend auf um noch einen Happen zu essen, wobei ich natürlich wieder nicht das bekam was ich eigentlich haben wollte. Kartoffeln waren zu erkennen in meinem Teller, der Rest war nicht wiedererkennbar. Augen zu und durch! :)

Undefinierbares Essen in Singapur

Nach etwas Shopping und einem langen Spaziergang fielen wir in unsere Betten um möglichst früh am nächsten Tag rauszukommen. Die Universal Studios sollten unser Ziel für den nächsten Tag sein.

Kho Lipe & Langkawi – 18.1.

Um das Longtailboot um 08:30 Uhr zum Pattaya Beach zu bekommen mussten wir früh aufstehen damit wir noch frühstücken und auschecken konnten. Die Abreise fiel uns wirklich schwer. Obwohl das Speedboot erst um 10:30 Uhr ging (5 Minuten von unserem Strand entfernt), mussten wir so früh los um noch zum Einwanderungsbüro (Langkawi gehört schliesslich bereits zu Malaysia) zu kommen. Uns ist nicht ganz klar warum das notwendig war, schließlich haben sie nur unsere Pässe eingesammelt und in einen Sack gesteckt. Mehr wars nicht. Wiederbekommen sollten wir sie dann auf Langkawi. Da wir noch genug Zeit bis zur Abreise hatten suchten wir uns eine Bar am Strand für eine Runde Canasta. Mal wieder :)
Eine Stunde Fahrt wartete auf uns, wo ich noch einen angefangenen Film auf dem iPod zu Ende kucken konnte (spielte lustiger Weise in Bangkok, unter anderem in der Sirocco Bar wo wir auch waren). Auf Langkawi angekommen warteten wir einige Zeit auf unsere Pässe ehe wir mit dem Taxi zum Hotel fuhren. Wir wollten zwar ein Hotel in Flughafennähe, unseres war aber quasi auf dem Flughafen. So hatten wir am Abreisetag wenigstens keine lange Anfahrt.
Eingecheckt und startbereit fragten wir an der Rezeption nach Unternehmungsmöglichkeiten und machten uns auf der Karte ein Bild davon. Relativ schnell war klar dass wir einen eigenen fahrbaren Untersatz benötigten. Da alle Roller vom Hotel vergriffen waren nahmen wir einen Kleinwagen (der blaue Blitz!) für umgerechnet ca. 25 EUR für einen Tag.

Flitzer Langkawi

Schnell war die Schlüsselübergabe unter Dach und Fach gebracht, und ab ging’s auf die Strasse. Natürlich aus Gewohnheit erstmal auf die falsche Seite bis mich Sonja darauf aufmerksam machte. Auf der linken Seite zu fahren konnte ich mir irgendwann dann merken, allerdings betätigte ich bis zum Schluss immer wieder den Scheibenwischer anstatt zu blinken :) Den Hinweis der Leihfirma auf kreuzende Ochsen und Kühe zu achten habe ich dankend angenommen, von auf der Strasse liegenden Hunden hatte er allerdings nichts erwähnt. Ich hoffe er war vorher schon… Themawechsel!

Kuehe

Wir fuhren in den Nordwesten der Insel um per Cable Car zur Sky Bridge zu kommen. Die Aussicht war schön, sollte man sich schon ansehen wenn man auf Langkawi ist.

Langkawi

Sky Bridge Langkawi

Sky Bridge Langkawi

Als wir im “Tal” wieder ankamen haben wir uns tierisch über einen Affen amüsiert, der sich in Metallplatten einer Pferdekutsche gespiegelt hat. Das Äffchen war überzeugt davon, dass ein Freund von ihm in der Kutsche eingesperrt ist und unternahm alles um ihn zu befreien. Köstlich!

Am Abend fuhren wir nach Kuah im Südosten der Insel um uns den Nachtmarkt anzusehen. Ähnlich wie auch in Thailand werden hier sämtliche Leckereien und Ekeleien angeboten. Irgendwann liefen wir einem Creme-Verkäufer in die Arme, der mich sofort überall mit seiner Spezialcreme (keine Ahnung was es war) einrieb. Wir haben es sogar geschafft eisern zu bleiben und ihm seine Creme nicht abzukaufen… Wir wurden immer besser! :)

Nachtmarkt Kuah

Nachtmarkt Kuah

Im Hotel wieder angekommen gönnten wir uns noch ein, zwei Bier am Pool und spielten Canasta bis die Bar zumachte.

Kho Lipe – 17.1.

Der letzte Tag im wundervollen Kho Lipe!

Nachdem wir am Vortag den ganzen Vormittag damit verbracht haben zu überlegen welche Variante, um nach Singapur zu gelangen, die beste ist, war auf jeden Fall die beste Entscheidung noch einen Tag länger zu bleiben! Es ist nicht nur schwer nach Kho Lipe zu gelangen, nein noch schwerer ist es wieder wegzukommen! Wir überlegten sämtliche Möglichkeiten: Flugzeug, Zug, Bus! Mit dem Bus wären es allein 20 Std Fahrzeit gewesen, Zug annähernd genauso und keinerlei Auskunft über Zeiten etc.zu bekommen – das Hotel konnte uns auch nur sagen, dass der einzigste Zug um 06:30 von Hat Yai Richtung Singapur geht, wir sehr oft umsteigen müssen und unklar ist ob dann die Zeiten zusammen passen oder wir womöglich dann irgendwo übernachten müssen weil es dann erst am nächsten Tag weiter geht- mehr war nicht rauszufinden! So durchstöbern wir das ganze Internet nach Flügen und Zügen! Die Tiger-Airline wäre perfekt gewesen, leider nur, was die Abflugzeit betraf, denn wenn man die Kritiken liest und diese Airline aus Sicherheitsgründen bestimmte Länder nicht mehr anfliegen darf, wird einem doch etwas mulmig – also raus! Die Asia-Airline von der Abflugzeit leider nicht günstig – so müssten wir eine Nacht in Langkawi bleiben! Außerdem war unklar wieviel Geld für Gepäck noch auf den Flugpreis drauf geschlagen wird! Malaysia-Airline – der Lichtblick!!! Am 19.1. soll der Flieger um 14.00 Uhr nach Singapur gehen! Preis o.k. Kritik gut – scheint perfekt! Wir hätten sogar noch 2 Nächte länger bleiben können! Hoffnungsvoll und happy gehen wir zur Hotelrezeption um unseren Plan fest zu machen – leider sagten sie uns es wäre sehr knapp berechnet, denn in Malaysia ist nochmal 1 Std. später und so kämen wir wenn alles nach Plan läuft ( mittlerweile wissen wir eigtl. dass es das nie tut :) ) um 12 Uhr in Langkawi an! Dann brauchen wir ca. 45 Minuten zum Airport – 12.45 – unklar ist nun wieder die Check in Zeit! Also doch wieder nix und wurde abgeraten dies zu tun – denn Einreise etc. nimmt auch wieder Zeit in Anspruch! Enttäuscht entschieden wir uns für Malaysia-Airlines und eine Nacht in Langkawi zu bleiben! Also Flug gebucht, Hotel in Langkawi gebucht, 1 Nacht verlängert in Kho Lipe! Fertig! Alles unter Dach und Fach konnte der nächste Tag, der 17.1., beginnen. Wir freuten uns den Tag mit freien Köpfen zu haben da alles nun erledigt ist. Es war morgens gleich tolles Wetter und so begaben wir uns gleich nach dem Frühstück an den Strand!

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Wir hatten Zeit!!!! :) Wir haben unsere Bücher ausgelesen und sind dann eine Runde mit dem Kajak los – im Meer hat das gerade aus fahren besser geklappt als am Stausee ;) zurück am Strand bekam Sonja eine einstündige Thaimassage unter Palmen mit Blick aufs Meer! Dann wollten wir doch noch wissen wie Kho Lipes Unterwasserwelt so aussieht und gingen Schnorcheln! Die Strömung riss uns immer weiter nach rechts so dass wir ernsthafte Probleme hatten wieder an Land zu kommen!!! Ein bissi Angst hatten wir da schon! Fix und Foxi am Ufer verschnauften wir erstmal! ;) Abends ging es wieder Richtung Pattayabeach – Thomas bekam seinen Geliebten Maiskolben von der Straße, sowie ein paar Ananasstückchen! Wir gesellten uns wieder in eine hübsche Bar mit Kissen im Sand und hörten viele Klassiker wie z.B. I swear usw! Wir spielten nochmal Canasta aber Sonja gab letztlich auf! Erstens ist es blöd wenn man nur verliert ;) und zweitens war es schöner es noch so zu genießen was wir auch taten! Wieder gegen 0 Uhr gingen wir durch das ausgestorbene Dorf zum Resort zurück! Es war noch ein schöner letzter Abend in Kho Lipe aber der Abschied fiel sehr sehr schwer! Pläne für Silvester 2012 sind bereits im Kopf!!! :)

Kho Lipe – 16.1.

Um 7 Uhr sind wir aufgestanden um nach dem Frühstück früh ans Meer zu kommen. Gerade als wir uns auf die Liege legten fing es an zu regnen. Also nahmen wir unsere Sachen und gingen auf unseren Balkon um eine Runde Canasta zu spielen. Als es kurz darauf aufhörte und die Sonne wieder raus kam, spielten wir am Strandcafe weiter.
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Den restlichen Tag haben wir dann nur auf der Liege verbracht (mit Chickenburger-Pause, was natürlich wieder kein Chicken war. Klassiker!) und gingen erst am Abend wieder an den Pattaya Beach um dieses Mal in einer anderen Liegestuhlbar zu karteln. Abwechslung muss sein. Dieses Mal haben wir einen anderen Weg gewählt, der bei Dunkelheit zwar schaffbar wäre, wir aber vermutlich Frösche, eine große Spinne und einige Riesenraupen zertreten hätten. Es empfiehlt sich daher immer eine Taschenlampe mitzunehmen. Die Zeit in der Bar verging wie immer rasend schnell, hier schienen die Uhren schneller zu laufen. Gegen Mitternacht machten wir uns auf den Rückweg durch das mittlerweile ausgestorbene Dörfchen. Der Thai Whiskey (*schüttel*) hat die Wege recht schmal und schwer begehbar gemacht.

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Kho Lipe – 15.1.

In der Früh hatten wir erstmal unser Frühstück unmittelbar am Meer. Vom Wetter her war es zunächst wolkig aber schön warm. Im Laufe des Tages wurde es immer schöner und heißer. Nach unserem Früstück checkten wir aus um zur Nachbaranlage zu gehen und unser Zimmer zu beziehen. Da es noch bis 14:00 Uhr dauerte bis wir das Zimmer beziehen konnten ließen wir uns eine Liegematte und Handtücher geben um den Pool und das Meer auszutesten. Ein Traum!!!

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Pünktlich um 14:00 Uhr, als wir noch bei einer Runde Canasta am Pool saßen, kamen drei Mitarbeiter um uns unser Zimmer zu zeigen und unser Gepäck zu tragen. Alle waren hier nochmal deutlich freundlicher als in dem supertollen Bungalow nebenan. Das Zimmer war unbeschreiblich und eigentlich nicht zu übertreffen. Sehr groß, super stylisch ausgestattet und mit einem grossen Balkon. Hier lässt es sich mehr als nur aushalten!!!

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Außerdem stellte sich noch heraus, dass die kleine Anlage noch einen weiteren Pool hatte, auf den wir von unserem Balkon aus blicken konnten.

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Toll! Einfach ein absoluter Volltreffer! Am Abend spazierten wir durch das Dorf an den Anlegestrand Pattaya Beach, der zwar zum Baden weniger geeignet ist, aber an Abendunterhaltung reichlich zu bieten hat.

Ao Nang & Kho Lipe – 14.1.

Etwas übermüdet packten wir unsere Sachen, checkten an der Rezeption aus und gingen zum Frühstücken. Da es uns nicht so gehen sollte wie im Khao Sok Nationalpark haben wir uns einige Male bei verschiedenen Thais nach Abfahrtszeit und -ort erkundigt. Nachdem sich alle einig waren warteten wir also zu ausgemachter Zeit vor unserem Ressort. Zwar nicht pünktlich (hatten wir auch nicht erwartet!), aber froh um die Tatsache dass wir im richtigen Auto sitzen, fuhren wir zum Pier um auf dem Weg die Ladefläche mit weiteren Touristen zu überladen. Dennoch läuft eigentlich immer alles total entspannt ab und jeder ist gut gelaunt. Wir fuhren zum Pier um dann mir der Fähre wieder in der Nähe unseres Hotels anzulegen. Warum wir nicht hier zu steigen konnten bleibt wohl ein Geheimnis der Thais :)
Nach ca zwei Stunde Fahrt legten wir in Kho Lanta an um auf das Speedboot umzusteigen. Wir verbrachten 4 weitere Stunden auf dem Meer ehe wir in Kho Lipe ankamen. Der erste Blick auf den Pierstrand ließ schon gutes verheißen. Auf einer schwimmenden Plattform mussten wie weitere 50 Baht pro Nase zahlen damit uns ein Longtailboot zum Sunrise Beach brachte. Auf dem Weg zu unserem Strand wussten wir bereits dass wir einen absoluten Volltreffer landeten. Türkisgrünes, kristallklares Wasser und weißer Sandstrand wartete auf uns. Am Stand angekommen bewegten wir erstmal zur ersten Anlage um zu fragen wo wir hin müssen. Sofort kam uns jemand entgegen gelaufen um uns zu helfen. Dabei stelle sich raus dass es die Unterkunft für die nächsten Tage war. Die Anlage (Idyllic Concept Ressort) sah sehr ansprechend und luxuriös aus, wir waren also schon gespannt auf unser kostenloses Upgrade. Die Mitarbeiterin teilte uns mit dass wir die erste Nacht in der nebengelegenen Bungalowanlage (Anda Ressort) schliefen. Auch diese Unterkunft war wie aus einem Bilderbuch…20120117-112235.jpg

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Es war zwar etwas bewölkt und schon später Nachmittag als wir uns auf der Schaukel vor unserem Bungalow ausruhten, aber der Blick aufs Meer war unbeschreiblich schön.

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Am Abend spazierten wir noch in das kleine “Dorf” um uns bei angenehmer Live Musik noch etwas zu stärken. Im Dorf gab es viele kleine hübsch hergerichtete Bars und Restaurants bei denen man fast überall auch im Liegen essen konnte. Die Auswahl ist groß, alles in Allem zwar etwas teurer als bei unseren anderen Stopps in Thailand, aber immernoch leicht bezahlbar.
Nach unserem Abendessen und kurzem Spaziergang gingen wir voller Vorfreude auf den nächsten Tag zurück zu unserem Bungalow.

Ao Nang – 13.1.

Nach unserem Frühstück haben wir erstmal eine Runde im Pool planschen müssen. Auf dem Weg dahin haben wir direkt vor unserem Bungalow eine kleine Schlange gesehen. Nach kurzer Planung wie wir die wenigen restlichen Tage verbringen wollen, haben wir uns entschlossen nach Kho Lipe zu fahren um in einem luxuriösen Bungalow die Tage am Strand zu verbringen. Essen, Lesen, Schlafen, faul sein. Den Transfer haben wir dann im Hotel gebucht, den Bungalow über Internet. Zufrieden und glücklich über die Übernachtungsconfirmationmail haben wir uns noch etwas aufs Ohr gehauen weil es immer wieder geregnet hat. Nach kurzem Schlaf wurden wir durch mein Handy geweckt. Das Hotel musste uns wegen einer Fehlbuchung für den ersten Tag absagen. Dafür wurde uns ein kostenloses Upgrade in einen 75 Quadratmeter großen Bungalow für die anderen beiden Nächte versprochen. Sah nicht so schlecht aus :)

Kurzerhand haben wir eine weitere Unterkunft über das Internet für den ersten Abend gebucht.

Auf unserer kleinen Bungalowterasse haben wir dann noch eine Runde Canasta gespielt, ehe wir zum Essen aufbrachen.

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Für 35 Baht pro Kilo haben wir noch unsere Wäsche im die Reinigung gebracht, da lohnt es sich gar nicht selbst zu waschen…

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Am Abend wurden wir dann – natürlich nicht wie versprochen um 20:45 – um 21:15 abgeholt und fuhren auf der Ladefläche eines unglaublich überfüllten Autos zum Boxstadion. Obwohl es eigentlich um 9 los gehen sollte, waren wir pünktlich da. Irgendwie wissen die Thais immer wie lange sie etwas rauszögern können/müssen. Von 7 gesehenen Kämpfen endeten 6 davon durch K.O.. Erstaunlich ist es auch mit wieviel Jahren bereits Kinder in den Ring steigen.

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Hinterher ließen wir den Abend im nahe gelegenen Longhorn Saloon ausklingen. Fremdschämen für andere Touristen hielt den ganzen Abend über an, war aber dennoch sehr lustig. Man beachte den blauen Sex on the beach rechts im Bild :)
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Kho Yao Noi & Ao Nang – 12.1.

Pünktlich um 5 Uhr in der Früh weckte uns wieder der Muezzin. Danke dafür! Um 6 Uhr klingelte dann der Wecker damit wir unsere Sachen packen konnten um nach dem Frühstück abreisefertig zu sein. Auf dem Frühstückstisch stand wieder Reis, dieses Mal mit Schrimps und anderen Sachen. Schon irgendwie hart in der Früh um 7.

Anschließend haben wir in einem Hotel angerufen und unser Zimmer für 2 Nächte in Ao Nang gebucht. Da wir unbedingt gerne mal wieder duschen und Toiletten mit Spülung haben wollten, haben wir uns ein besseres Hotel rausgesucht. Die Vorfreude war also schon groß!

Wir verabschiedeten uns von Bao und seiner Frau, und wurden von Bao’s Freund zum Pier gefahren, um in letzter Minute auf das Speedboot zu springen.

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Wie immer war absolut unklar wo wir dann anlegten und wie es weiter gehen sollte. Mittlerweile ließ uns das schon gar nicht mehr aus der Ruhe bringen. Natürlich hat uns dann jemand für paar Euro nach Ao Nang gefahren… Im Hotel angekommen war natürlich erstmal Duschen angesagt. Unglaublich wieviel Freude einem eine Klospülung bereiten kann! :) Die Unterschiede zwischen Bao’s Hütte und unserer neuen Unterkunft hätten nicht viel größer ausfallen können.

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Nach körperlicher Generalüberholung machten wir uns zu Fuß auf um ein paar Dinge einkaufen zu gehen. Um den Kontrast vom Kho Yao Noi-Aufenthalt zu Ao Nang noch zu verstärken, ließen wie uns noch eine Pizza mit legalem Bier schmecken.

Wir brachten noch unsere Klamotten in die Reinigung – für 35 Baht pro Kilo (kleiner 1 Euro) – und hatten noch ein paar Cuba Libre in einer Bar mit toller Live Musik. Nebenher spielen wir noch ein paar Runden Canasta bis wir mit vier Jungs aus Kaiserslautern ins Gespräch kamen.